"Die Natur macht nichts vergeblich"...


Kühe, Original Braunvieh, Hörner
Emma & Paulina, unsere Schweizer Original Braunviehkühe

"Die Natur macht nichts vergeblich" sprach der griechische Philosoph Aristoteles vor gut 2.300 Jahren. Also muss wohl auch das Horn zu irgend etwas nütze sein. Die Hörner gehören zur Ganzheit und Würde der Kuh. Das Horn ist Ausdruck der sozialen Rangordnung des Herdentieres und ein wichtiges Organ bei den komplexen Stoffwechsel- und Verdauungsprozessen. Das Horn übernimmt bei diesem Vorgang eine entscheidende Aufgabe, welche sich nachweislich auf die Zusammensetzung der Milch auswirkt. Da ist es kein Zufall, dass die Hörner des Kalbs in dem Augenblick zu sprießen beginnen, wenn es im Alter von zwei bis drei Wochen erstmals feine Gräser und Kräuter knabbert.


Horn-Initiativen



Das Enthornen

Mehr als 80% aller Kühe in Österreich tragen keine Hörner mehr. Damit soll die Verletzungsgefahr für Mensch und Herde gering gehalten werden. In der Regel werden Enthornungen beim 2-3 Wochen alten Kalb vorgenommen. Dabei werden die Hornanlagen unter Betäubung mittels eines Brennstabes ausgebrannt, um das Hornwachstum zu unterbinden. 

Kalb Enthornen
Bild: ©KAGfreiland

Unser Wille zum Horn

Vergleich Kuhschädel
Bild: © IG Hornkuh / Fotograf: Philipp Zinniker

Bei einer enthornten Kuh verlegt sich der Wachstumsimpuls für die Hörner in den Schädel (Bild oben). Dies belegt, dass Enthornung  signifikante Folgen hat. Die Kuh versucht über eine Deformierung des Schädels für die fehlenden Hörner einen Ausgleich zu schaffen.

 

Das Hornmilch-Team arbeitet in der Überzeugung, dass „ganze Kühe“ „ganze Milch" liefern und wir damit eine wertvolle Ausgangsbasis schaffen, um Milchprodukte mit „ganzem Geschmack" herzustellen. 


Milch von behornten Kühen besser verträglich?

Dr. med. Herbert Boneberg aus Waltenhofen bei Kempten hat beobachtet, dass Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit keine Probleme mit Produkten von horntragenden Kühen haben.

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Dr. med. Herbert Boneberg Waltenhofen

Der Laufstall

Kuhhorn Laufstall
Bild: ©KAGfreiland

Fatalerweise hat die Enthornung der Kühe ursprünglich tierfreundliche Gründe. Statt die Kühe dicht an dicht angebunden im Stall zu halten, wollte man ihnen mehr Freiraum verschaffen, der Laufstall. Ein Laufstall für horntragende Kühe muss um ein Drittel größer sein und die Stalleinrichtungen müssen dem Verhalten der Tiere angepasst sein. Das kostet Geld. Wegen des größeren Platzbedarfs können auf derselben Stallfläche weniger Tiere gehalten werden. Das bedeutet weniger Einnahmen.


Das Horn und die Milch

Quelle: Dr. med. vet. Wilhelm Höfer: 

Die Blutuntersuchung mit der Hagalis Kristallanalyse

Um die Zusammenhänge von Verdauungskräften und Sinnesorganisation zu beleuchten, wurde der Harn, die Milch und das Blut von 8 Braunviehkühen biologisch wirtschaftender Bauern im Allgäu untersucht. Mittels bildschaffender Untersuchungsmethoden konnte ein signifikanter Unterschied in den Körperflüssigkeiten von Kühen mit Hörnern und enthornten Kühen gefunden werden. 

 

Untersucht wurde das spagyrische Kristallisat, welches aus dem Destillat und dem Rückstand der Blutproben gewonnen wurde. Die Kristalle entstehen dabei aus der Extraktion des Destillatrückstandes. Dieser wird verascht und calciniert (Erhitzung über dem Bunsenbrenner bis alle organische Substanz verbrannt ist). Die Kristallsalze werden mit Wasser herausgelöst und rein dargestellt; dann mit dem Destillat vereinigt und tropfenweise auf Objektträger aufgetragen. Die Flüssigkeit wird bei Raumtemperatur zur Verdunstung gebracht. Dabei entstehen den Proben typisch zugeordnete Kristallbilder, die eine umfassende Aussage über die Qualität der Lebenskräfte der Proben erlauben.

Dr. med. vet. Wilhelm Höfer: Kristallbild Milch einer Kuh mit Horn
Dr. med. vet. Wilhelm Höfer: Kristallbild Milch einer Kuh mit Horn
Dr. med. vet. Wilhelm Höfer; Kristallbild Milch einer Kuh ohne Horn
Dr. med. vet. Wilhelm Höfer; Kristallbild Milch einer Kuh ohne Horn


Äußerst Kuh-le Links

Martin Ott, der Schweizer Kuhflüsterer

Martin Ott
Martin Ott

Kaum jemand kann so faszinierend über Kühe erzählen wie Martin Ott. Der Mitbetreiber des Hofes «Fintan» in Rheinau (ZH), eines der grössten Biobetriebe der Schweiz, ist dort zuständig für eine Herde von über hundert Stück Rindvieh. Der Meisterlandwirt, Sozialtherapeut und Liedermacher betreibt zum Teil gemeinsam mit Wissenschaftlern seit langem Kuh-Verhaltensstudien. 


Wunderbares Buch

Buch "Kühe verstehen Eine neue Partnerschaft beginnt", Martin Ott

Ein wunderschönes Buch/Bildband von Martin Ott: "Kühe verstehen, eine neue Partnerschaft beginnt" (Faro)

Wie Kühe kommunizieren, wie man sich mit der Kuh verständigen und über sie die Welt verstehen kann. Martin Ott hat seine Beobachtungen, Erfahrungen und Gedanken über die Kuh festgehalten. Er spricht damit die tiefe Sehnsucht der Menschen nach einem respektvolleren Zusammenleben mit den Nutztieren an. 


Wenn Geist und Seele auf Materie treffen...

"Leben ist wenn Geist und Seele auf Materie treffen..."

Martin Ott und sein Leben im Rhythmus der Kühe.
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Sehenswerte Videos




Sennerei Andeer

Es war dieser Film "Andeer ist anders" von Bertram Verhaag, der auch für uns alles änderte. Gezeigt wurde er im Rahmen von Sandra's Hirten-Ausbildung in der LLA Weitau, St. Johann. Der Film hat uns so sehr berührt, dass wir nach Andeer,  ein kleines, malerisches Dorf im Schweizer Graubünden fuhren, um Martin "Floh" Bienerth und seine Frau Maria persönlich kennen zulernen und mehr über ihre Philosophie zu erfahren. Mit dem Besuch der Sennerei Andeer wurden die Weichen für unser Vorhaben gesetzt.